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Reden Sie mit! Was macht Corona mit unserer psychischen Gesundheit?

Die Corona-Pandemie und die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus betreffen uns alle. Deshalb hat die Ludwig Boltzmann Gesellschaft die Initiative "Reden Sie mit! Was macht Corona mit unserer psychischen Gesundheit?" gestartet. 

Die Einbindung der Bevölkerung, die von den Auswirkungen der Corona-Krise direkt betroffen sind, führt zu neuen Erkenntnissen über die psychische Gesundheit der Menschen in Österreich. Deshalb rief die Ludwig Boltzmann Gesellschaft die Menschen über ein Crowdsourcing von 4. Mai bis 6. Juli 2020 auf, ihre Erfahrungen zu teilen und mögliche Ideen für Maßnahmen einzubringen. Jede und jeder konnte Beiträge in den Bereichen Bildung & Lernen, Arbeit & Beruf, soziale Isolation & Vereinsamung einreichen. Das Crowdsourcing wurde mit 6. Juli beendet. Vielen herzlichen Dank für Ihre Teilnahme und Ihren Beitrag. 

Die Ergebnisse aus dem Crowdsourcing fließen weiterhin in sogenannte Co-Creation-Workshops ein. ExpertInnen und PraktikerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen erarbeiten dabei Vorschläge für neue Maßnahmen zur Stärkung der psychischen Gesundheit während und nach der Corona-Pandemie. Neue und relevante Ansätze für die Forschung werden aufgegriffen.

Themenschwerpunkt von 5. Mai bis 6. Juli

Was bedeutete die Schließung von Kindergärten, Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen für das psychische Wohlbefinden von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen? Wie geht es den betreuenden Personen wie Eltern, PädagogInnen oder Lehrenden an Universitäten in der Situation? 

Themenschwerpunkt von 22. Mai bis 6. Juli 

Wie nehmen Menschen im Berufsleben die Veränderungen ihres Arbeitsalltags wahr? Wie wirken sich diese Veränderungen auf das psychische Wohlbefinden aus? 

Die Corona-Pandemie hat unser soziales Leben verändert. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, mussten Sozialkontakte mit Menschen, die nicht im gleichen Haushalt wohnen, zeitweise sogar komplett eingestellt werden. Diese strengen Maßnahmen waren und sind vor allem für Personen besonders einschneidend, die ohnedies alleine leben, aufgrund von körperlicher oder psychischer Einschränkung ein bereits reduziertes soziales Leben haben oder zur Risikogruppe gehören und daher aufgrund der Maßnahmen isoliert leben müssen / mussten. Aber auch Menschen, die nicht alleine wohnen, leiden unter der Situation . 


Über die Initiative 

Die Corona-Pandemie und die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus betreffen uns alle. Das Leben jeder einzelnen und jedes einzelnen hat sich in den letzten Wochen stark verändert. Die Einschränkungen sind belastend und wirken sich zunehmend auf unser Wohlbefinden aus.

Welche Personengruppen sind besonders gefährdet, durch die Corona-Krise psychisch zu erkranken? Dazu startet die Ludwig Boltzmann Gesellschaft die Initiative "Reden Sie mit! Was macht Corona mit unserer psychischen Gesundheit?" und tritt in einen offenen Dialog mit der Bevölkerung, ExpertInnen und PraktikerInnen. Die psychische Gesundheit der Menschen in Österreich im Zusammenhang mit Bildung & Lernen, Beruf & Arbeit und soziale Isolation während der Corona-Krise stehen im Fokus.

Mit "Reden Sie mit! Was macht Corona mit unserer psychischen Gesundheit?" verfolgt die Ludwig Boltzmann Gesellschaft zwei Ziele: 

1. fundierte Vorschläge für neue Maßnahmen zu erarbeiten, um die psychische Gesundheit der Bevölkerung gezielt zu fördern, und diese Vorschläge den politischen EntscheidungsträgerInnen zu übergeben.

2. Themenbereiche identifizieren, zu denen es dringend neue Forschung braucht, um wissenschaftlich fundierte Lösungen für die betroffene Bevölkerung entwickeln zu können.

Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft hat intensive Erfahrung als  zentrale Forschungseinrichtung im Gesundheitsbereich sowie in den Geistes- und Kulturwissenschaften und umfassende Expertise in offenen Innovationsprozessen in der Wissenschaft. Mit der Einbindung von Betroffenen und interdisziplinären ExpertInnen in der Initiative "Reden Sie mit! Was macht Corona mit unserer psychischen Gesundheit?" geht die Ludwig Boltzmann Gesellschaft einen weiteren Schritt in ihrer erfolgreichen Umsetzung offener Innovationsprozesse in Wissenschaft und Forschung (Open Innovation in Science). 

Das Unterstützungskomitee 

Die Initiative wird  von einem Unterstützungskomitee wichtiger EntscheidungsträgerInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Öffentlichkeit vertreten. Den Ehrenschutz der Initiative hat Doris Schmidauer, Frau des Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen, übernommen.

Wir freuen uns über die Unterstützung der Initiative durch folgende Personen: 

Doris Schmidauer

Ehrenschutz für die Initiative „Reden Sie mit! Was macht Corona mit unserer psychischen Gesundheit?“ 
und selbstständige Unternehmensberaterin

Wolfgang Fleischhacker

Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck
Psychiater und Psychotherapeut 

Michael Landau

Direktor der Caritas der Erzdiözese Wien, Präsident der Caritas Österreich und Präsident der Caritas Europa 

Ulrike Schmidt

Stv. Direktorin und Forschungsgruppenleiterin 
der Unipsychiatrie Bonn 

Werner Schöny

Ehrenpräsident und bis 2019 Obmann von pro mente Austria, Ehemaliger ärztlicher Direktor der Landesnervenklinik Linz

Christiane Spiel

Universitätsprofessorin und Präsidentin des Wissenschaftlichen Beirats für Berufsbildungsforschung des Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation


Der Prozess

"Reden Sie mit!" ist eine umfassende Initiative, die die breite Bevölkerung wie auch ExpertInnen und PraktikerInnen gleichermaßen einbindet: 

  • Crowdsourcing
    Die Befragung der Bevölkerung, die von den Auswirkungen der Corona-Krise direkt betroffen sind, führt zu neuen Erkenntnissen über die psychische Gesundheit der Menschen in Österreich. Das Crowdsourcing ist zwischen 4. Mai und 6. Juli 2020 offen für Beiträge in den Bereichen Bildung & Lernen, Arbeit & Beruf, soziale Isolation & Vereinsamung.
  • Co-Creation-Prozess
    ExpertInnen und PraktikerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen erarbeiten Vorschläge für neue Maßnahmen zur Stärkung der psychischen Gesundheit während und nach der Corona-Pandemie. Neue und relevante Ansätze für die Forschung werden aufgegriffen.



Das ExpertInnen-Team

Jutta Fiegl

Vizerektorin der Siegmund Freud Privatuniversität und Präsidentin der Gesellschaft Österreichischer Psychotherapeut*innen (VÖPP)

Lisz Hirn

Philosophin, Schwerpunkt „Philosophische Praxis als Gesellschaftskritik und im Kultur- und Kunstbereich"
 

alex hofer

Leiter der Universitätsklinik Psychiatrie I, Medizinische Universität Innsbruck

Veronika Guggenberger-Kranewitter

Psychotherapeutin (Integrative Gestalttherapie), Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin

Edwin Ladinser

Leiter der Beratungsstelle und Geschäftsführer HPE Österreich – Hilfe für Angehörige und Freunde psychisch Erkrankter

Ulrike Schmidt

Stv. Direktorin und Forschungsgruppenleiterin
der Unipsychiatrie Bonn

Katja Schweitzer

Psychologin und Notfallpsychologin, Koordinatorin kids.line Salzburg

Judit Simon

Professorin für Gesundheitsökonomie und Leiterin der Abteilung für Gesundheitsökonomie am Zentrum für Public Health, Medizinische Universität Wien 

Ingrid Zechmeister-koss

Leitung Gesundheitsökonomie & Versorgungsforschung, Strategie und Management Support, HTA Austria - Austrian Institute for Health Technology Assessment GmbH

Zusätzlich zu den Personen aus dem ExpertInnen-Team nehmen, je nach Themenschwerpunkt (Bildung, Arbeit, soziale Isolation) weitere ExpertInnen an den Co-Creation-Workshops teil und sind in die Entwicklung von Maßnahmenpaketen involviert. Das sind z.B. 

  • FachexpertInnen aus dem Bereich Psychologie, Psychiatrie, Pädagogik, Sozialwissenschaften, Gesundheit und Prävention, Philosophie
  • PraktikerInnen: Pflegepersonal, PsychotherapeutInnen, SozialarbeiterInnen
  • VertreterInnen aus Patientenorganisationen und Community-Zentren im Bereich psychische Gesundheit
  • VertreterInnen von betroffenen Gruppen, wie z.B. Lehrpersonen, ArbeitnehmerInnen, PensionistInnen, Menschen mit Behinderungen, etc.

LBG-ExpertInnen

Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft hat mit ihren 19 Instituten eine umfassende Expertise im Bereich Medizin und der Sozial- und Geisteswissenschaften. Folgende Expertinnen und Experten der Ludwig Boltzmann Institute unterstützen die Initiative und sind Teil des LBG-ExpertInnen-Teams:

Jean Paul

Sozialwissenschaftlerin, Leiterin der Forschungsgruppe Village, Universitätsklinik Psychiatrie I, Medizinische Universität Innsbruck

Beate Schrank

Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Leiterin der Forschungsgruppe D.O.T. – Die offene Tür

Barbara Stelzl-Marx

Historikerin, Leiterin des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung

Thomas Wochele-Thoma

Ärztlicher Leiter Caritas ED Wien, Psychiater und Psychotherapeut 
Co-Investigator am Ludwig Boltzmann Institute Digital Health & Patient Safety



Team

Claudia Lingner
Initiatorin
Ludwig Boltzmann Gesellschaft

 

Gertraud Leimüller
Mitinitiatorin
winnovation consulting

 

Raphaela Kaisler
Ludwig Boltzmann Gesellschaft 
Open Innovation in Science Center

 

Barbara Konturek
Ludwig Boltzmann Gesellschaft
Öffentlichkeitsarbeit

 

Benjamin Missbach
Ludwig Boltzmann Gesellschaft
Open Innovation in Science Center

 

Johanna Rohrhofer
winnovation consulting

 

Silvia Wasserbacher-Schwarzer
winnovation consulting

 


Ludwig Boltzmann Gesellschaft

Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) ist eine Forschungseinrichtung mit thematischen Schwerpunkten in der Medizin und den Life Sciences sowie den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften und stößt gezielt neue Forschungsthemen in Österreich an. Die LBG betreibt als Trägerorganisation zusammen mit akademischen und anwendenden Partnern aktuell 19 Ludwig Boltzmann Institute und entwickelt und erprobt neue Formen der Zusammenarbeit zwischen der Wissenschaft und nicht-wissenschaftlichen AkteurInnen wie Unternehmen, dem öffentlichen Sektor und der Zivilgesellschaft. Gesellschaftlich relevante Herausforderungen, zu deren Bewältigung Forschung einen Beitrag leisten kann, sollen frühzeitig erkannt und aufgegriffen werden. Teil der LBG sind das LBG Open Innovation in Science Center, das das Potenzial von Open Innovation für die Wissenschaft erschließt, und das LBG Career Center, das 250 PhD-StudentInnen und Postdocs in der LBG betreut. In der Ludwig Boltzmann Gesellschaft sind insgesamt 550 MitarbeiterInnen beschäftigt.

www.lbg.ac.at


Frequently Asked Questions

Wer steckt hinter “Reden Sie mit!”?
Wer ist die Ludwig Boltzmann Gesellschaft?
Was passiert mit meinen personenbezogenen Daten?
Was passiert mit meinen Beiträgen?
Was passiert mit den Ergebnissen?
Können andere TeilnehmerInnen meine Beiträge sehen?
Wie kann ich mich in Zukunft über das Projekt informieren?
Wer kann bei der Initiative mitmachen?
Wie ist der zeitliche Ablauf der Initiative?
Welche Beiträge werden gesucht?
Bietet “Reden Sie mit!” direkte Hilfe oder Antworten?
Wie lange sollte ein Beitrag sein?
Kann ein bereits übermittelter Beitrag weiter bearbeitet werden?
Kann ein Beitrag wieder gelöscht werden?
Kann ich mehrere Beiträge übermitteln?
Warum sollte ich mitmachen?
Was hat die Bevölkerung von “Reden Sie mit!”?
Was ist das Ziel von “Reden Sie mit!”?
Wer ist die Ansprechperson für offen gebliebene Fragen?

mit unterstützung des 

Die Mittel zur Durchführung der Initiative "Reden Sie mit! Was macht Corona mit unserer psychischen Gesundheit?" stammen aus einer Förderung des Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung

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